EW - Malereiforschung 00-20
upcoming
Maja Majer-Wallat
Christian Frosch

2021
2020
2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012
2011
2010
2009—2006

2005—2000
Linda Karshan
Begegnung
Stillstand und Bewegung
Andreas Huyskens
Anette Ziss
ALLES MALEREI
Jan Svenungsson
Ursula Schulz-Dornburg
Christiane Löhr
Katharina Hinsberg
Christian Frosch
INNEN - AUSSEN
Martin Wehmer
jojo
Nicole Pohl
Linda Karshan
Anne Koskinen
WIR 2
Jan Svenungsson
Ursula Schulz-Dornburg
Wolfgang Kessler
Christian Frosch
Helge Hommes
Francesco Pignatelli
Christoph Loos
Gert Wiedmaier
Annie Cattrell
Claudia Pilsl
WIR
Christian Frosch
Helge Hommes


english
   
   


Christian Frosch
EW - Malereiforschung 00-20 - 10. April bis 15. Mai 2021

 

“Ist Christian Frosch ein Maler? Oder ist er nicht vielleicht ein verkappter Wissenschaftler? Ganz so einfach macht es uns Frosch nicht, diese Frage eindeutig zu beantworten, weil seine Kunst ganz neue Wege beschreitet. Definitiv misstraut er allen Klischees der Kunst und speziell der Malerei, wie schon seine frühe Serie „Anatomisch-pathologische Sammlung Malerei“ zeigt. Dem genialisch schaffenden und in wilder Gestik wirkenden Bild des Malerfürsten setzt er gleichsam nüchtern und doch schalkhaft seine Versuchsanordnungen zur Malerei entgegen und begnügt sich in seiner Kunst damit, einfach permanent zu fragen: Was macht die Farbe? Und was kann Farbe alles machen?“ (Tobias Hoffmann)

Im Oktober 2000 habe ich in der zweiten Ausstellung der Galerie zum ersten Mal Ergebnisse der “Malereiforschung“ von Christian Frosch gezeigt. Nach zahlreichen weiteren Einzelausstellungen mit Frosch in den vergangenen zwanzig Jahren freue ich mich zusammen mit Ihnen auf die Ergebnisse seiner neuesten Untersuchungen: die Werkgruppe EW.

“Aus Aquarellfarbe werden Eiswürfel hergestellt.
Diese werden im gefrorenen Zustand auf ein Blatt Papier fallen gelassen.
Die farbigen Eiswürfel schmelzen, das Farbwasser trocknet auf.“

Die von Frosch formulierte Arbeitsanweisung zur Herstellung von Werken der Serie EW klingt wie immer einfach. Sie erwähnt nicht die zahlreichen Experimente, die Frosch mit Papieren und Farben und verschiedenen handelsüblichen Eiswürfelformen bis hin zu einer Eiswürfelmaschine unternommen hat, oder von seiner Entwicklung spezieller Gestelle für die Trocknung der Papiere. Auch dieses Mal hat es ca. zwei Jahre gedauert von der ersten Idee des Malereiforschers bis zur endgültigen Werkgruppe.

Die neuen Papierarbeiten beeindrucken durch ihre leuchtende Farbigkeit und bieten den Betrachter*innen ein breites Spektrum möglicher Assoziationen, das vom Luftbild der Mecklenburgischen Seenplatte bis zu Mikroskopischen Schnitten etwa von Edelsteine reicht.

Ich freue mich auf Ihren Besuch und Ihre Assoziationen.

 
top
 ^