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paper positions. berlin - 30. April bis 03. Mai 2026
Katharina Hinsberg, Bettina Blohm, Danica Phelps

 

In den Monaten Mai und Juni bitten wir Sie, Besuchstermine vorab zu vereinbaren.

Besuchen Sie uns vom 30.4. bis 3.5. auf der 10. Ausgabe der paper positions berlin. Die Messe fĂŒr zeitgenössische Arbeiten auf Papier findet parallel zum gallery weekend in der historischen Haupthalle des Flughafen Tempelhof statt.

Wir zeigen in diesem Jahr Arbeiten dreier Zeichnerinnen Bettina Blohm, Katharina Hinsberg und Danica Phelps.

Bettina Blohm (*1961) wechselt seit beinahe 20 Jahren alle drei Monate zwischen New York, wo sie meist großformatige Bilder malt, und Berlin, wo Arbeiten auf Papier entstehen. Bis 25.4. zeigen wir in der Ausstellung Jenaer Fuge ihre Arbeiten in der Galerie in Köln. „In meinen Arbeiten geht es um StabilitĂ€t und Bewegung und Rhythmus. Obwohl das Schwarz der Gouache sehr dominierend ist, geht es um Licht.“ (Bettina Blohm)

Katharina Hinsberg (*1967) ist der Schnitt so wichtig wie die Linie, die sie aus dem Blatt löst. Von großem Interesse ist dabei insbesondere der Blattrand. Über die neuesten Werkgruppe „SĂ€umnisse“ schreibt sie: „Die Blattkanten sind schmal und messerscharf. Ich fĂ€rbe diese Kanten mit roter Tusche oder Aquarellfarben, sie markieren und sĂ€umen das Außen des Blatts. Dann schneide ich mit dem Messer, entlang eines Lineals, durch das Papier und trenne es in zwei Teile. Die entstandenen Schnittkanten werden wieder gefĂ€rbt, bevor ich sie zueinander verschiebe und zu einem neuen Format zusammensetze. Bei diesen Arbeiten, SĂ€umnissen, folgt das Schneiden nicht dem Zeichnen, sondern das Zeichnen dem Schneiden.“ (Katharina Hinsberg)

Danica Phelps (*1971) dokumentiert in ihren Zeichnungen tagebuchartig ihren Alltag. Sie lÀsst alle an allen Details ihres Lebens teilhaben: am Kauf eines Kaffees oder von Lebensmitteln im Supermarkt ebenso wie an ihrem Liebesleben, der Zeugung Ihres Sohnes durch In-vitro-Fertilisation oder der schmerzlichen und finanziell herausfordernden Trennung von ihrer Frau.
In der 2012 begonnenen Werkgruppe IncomeÂŽs Outcome legt Phelps offen, was in der Kunstwelt in der Regel keine ErwĂ€hnung findet. Sie gibt Einblick in ihre Einnahmen und Ausgaben. Unter einer eine alltĂ€gliche Ausgabe darstellenden Zeichnung malt sie einen roten Strichcode. Dabei steht jeder rote Strich fĂŒr einen ausgegebenen Dollar. Wird eine solche Zeichnung verkauft fertigt sie eine Kopie an (second generation) und ergĂ€nzt sie um einen grĂŒnen Strichcode, jeder grĂŒne Strich steht fĂŒr einen eingenommenen Dollar. Wird diese verkauft, fertigt sie die nĂ€chste Generation (third generation) an und so weiter. Außerdem fĂŒgt sie handschriftlich den Namen der KĂ€uferIn, Zeitpunkt und Ort des Verkaufs hinzu. Wer eine Zeichnung von Phelps erwirbt, wird in der nĂ€chsten Generation Teil des Kunstwerks.

Galerie Werner Klein
paper positions. Berlin, Stand 09
Flughafen Tempelhof - Haupthalle
Platz der LuftbrĂŒcke 5, 12101 Berlin

Donnerstag, 30.4. (Preview und Eröffnung auf Einladung)
Freitag, 1.5., 13-18 Uhr, Samstag, 2.5., 11-20 Uhr, Sonntag, 3.5., 11-18 Uhr

link: paper positions. berlin


 
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